Holzschädlingsbekämpfung · Bayern & Baden-Württemberg

Holzschädlinge
restlos beseitigt.

Hausbock und Nagekäfer werden mit dem umweltfreundlichen Heißluftverfahren bei 55 °C im Balkenkern restlos abgetötet – ohne Chemie, ohne Ausbau, ohne Kompromisse.

Dachstühle & Balken
Kein Ausbau nötig, Dachstuhl bleibt vollständig erhalten
100 % ohne Chemie
Umwelt- und gesundheitsfreundlich
Möbel & Treppen
Auch Behandlung von Möbeln, Treppen und Holzböden
Schnelle Termine
Einsätze in Bayern & Baden-Württemberg
5 Jahre Garantie
Schriftlich garantierte Befallsfreiheit

Experten für das Heißluftverfahren

BHS – Biologisches-Heißluft-System steht seit 1983 für professionellen Holzschutz mit Heißluft. Gegründet von Wolfgang Bauer, gehört BHS heute zu den erfahrensten Heißluftfirmen Deutschlands und hat in zahlreichen Projekten Dachstühle, Fachwerkhäuser und andere Holzkonstruktionen erfolgreich von Holzschädlingen wie Hausbock und Anobien befreit – in den behandelten Bereichen ist es zu keinem Wiederbefall gekommen.

2019 übernahm der langjährige Mitarbeiter Cristian Zurbau die Firma und führte sie sieben Jahre weiter. 2026 hat Frank Reissinger BHS übernommen. Er arbeitet seit über 14 Jahren mit Heißluftbehandlungen und verbindet seine technische Erfahrung mit großer Genauigkeit und persönlichem Engagement.

Dabei bleibt unsere Firmenphilosophie unverändert: kostenlose Hausbesichtigungen und ehrliche Beratung, Behandlungen nur bei eindeutig aktivem Befall, transparente und verbindliche Angebote ohne versteckte Kosten – und Holzschutz konsequent ohne Chemie. So sorgen wir dafür, dass Ihr Holz langfristig sicher und werterhaltend geschützt ist.

Kostenlosen Termin vereinbaren
Zertifiziertes Verfahren
„Die Larven werden bei 55 °C im Balkenkern restlos abgetötet – umweltfreundlich, ohne Chemie und ohne aufwändigen Ausbau."
— Frank Reißinger · BHS Holzschutz · Allersberg

Was wir bekämpfen

01

Hausbock

Der Hausbockkäfer (Hylotrupes bajulus) ist der gefährlichste Holzschädling in deutschen Dachstühlen. Seine Larve lebt 3–10 Jahre im Holz und hinterlässt ovale Ausfluglöcher sowie typische Fraßgeräusche.

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02

Nagekäfer (Holzwurm)

Der Nagekäfer (Anobium punctatum) befällt Nadel- und Laubholz in Möbeln, Treppen und Dachstühlen. Typische Merkmale: runde Holzwurmgänge und feines Holzmehl unter befallenen Objekten.

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03

Brauner Splintholzkäfer

Der Lyctus brunneus stammt aus Südostasien und befällt stärkereiches Laubholz – Möbel, Parkett, Rahmen. Erkennungszeichen: kreisrunde Ausfluglöcher (1 mm) und pudrig-feines Bohrmehl.

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Schritt für Schritt

04

Besichtigung, Diagnose & Kosten

Die Besichtigung ist kostenlos und für eine erfolgreiche Behandlung unumgänglich. Nach der Vor-Ort-Diagnose erhalten Sie ein verbindliches Angebot per Post.

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05

Vorbereitung & Nachbehandlung

Eine sorgfältige Vorbereitung des Dachraums und eine fachgerechte Nachbehandlung sind entscheidend für den dauerhaften Erfolg der Heißluftbehandlung.

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06

Heißluftverfahren

Unser Kernverfahren tötet Schädlinge bei 55 °C im Balkenkern restlos ab – alle Entwicklungsstadien, ganz ohne Chemie. Schonend für das Holz, vernichtend für den Schädling.

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© Umweltbundesamt / Rasbak / CC by-sa 3.0
Leistung 01 · Holzschädling

Hausbock (Hylotrupes bajulus)

10–28 mm
Käfergröße
3–12 Jahre
Larvenentwicklung
~300
Eier pro Weibchen
8–10 %
Min. Holzfeuchte
Aussehen & Merkmale

Hausbockkäfer werden etwa 10–28 Millimeter lang, die Männchen sind etwas kleiner als die Weibchen. Der Käfer ist braun-schwarz, fein grauweiß behaart mit zwei mehr oder weniger deutlich weißen Haarflecken auf den Flügeldecken. Der Halsschild ist rundlich mit zwei glatten Schwielen auf der Oberseite.

Befallsverhalten

Als Holzschädling befällt der Hausbockkäfer bevorzugt verbautes Nadelholz von Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie. Der Fraß der Larven konzentriert sich dabei auf das Splintholz. Selten werden Möbel oder Türen in den unteren Stockwerken eines Hauses befallen.

Die optimale Holzfeuchte für die Larven liegt bei 30 %, das untere Limit ihrer Entwicklung bei 8–10 %. Relativ frisch verbautes Holz ist stärker befallsgefährdet, denn es enthält noch große Mengen an Duftstoffen (Öle und Harze), die den Hausbock anziehen. Aber auch bei alten Hölzern, die 60 Jahre und älter sind, kann ein Befall nicht ausgeschlossen werden.

Larve des Hausbockkäfers
© Umweltbundesamt / Rasbak / CC by-sa 3.0
Larve des Hausbockkäfers (bis 25 mm)
Fortpflanzung & Entwicklung

Das Weibchen legt mit seiner langen, biegsamen Legeröhre ca. 300 Eier in Risse und Spalten. Je nach Lebensbedingungen brauchen die Larven 3 bis 6, manchmal sogar 12 Jahre für die Entwicklung. Nach der Verpuppung verlassen die Vollinsekten im Juni bis August das Holz durch ein ovales Ausflugloch von ungefähr 3 × 7 Millimetern.

1
Eiablage: Weibchen legt ca. 300 Eier in Risse von Nadelholz
2
Larvenentwicklung: 3–12 Jahre im Holz, Fraß im Splintholz
3
Verpuppung & Ausflug: Juni–August, ovale Ausfluglöcher (3 × 7 mm)
© Umweltbundesamt / entomart
Leistung 02 · Holzschädling

Gemeiner Nagekäfer (Anobium punctatum)

1–2 mm
Ausflugloch
1–8 Jahre
Larvenentwicklung
Nadel & Laub
Holzarten
Splintholz
Fraßbereich
Allgemeines

Der gemeine Nagekäfer gilt als Trockenholzschädling: Seine Larven befallen verbautes, also kein frisches Holz. Der Fraß der Larven konzentriert sich auf das Splintholz – Kernholz wird nur selten angegriffen. Man findet den Holzwurm im Gebäude oft an den Zugängen zum und im Keller und Dachboden.

Befallsverhalten

Der gemeine Nagekäfer hat keine Vorlieben für spezifische Holzarten – er frisst sowohl Nadel- als auch Laubholz, auch altes Holz wird befallen. Man findet Fraßspuren an Möbeln, Korbwaren, Balken, Brettern, Latten und Fußböden.

Die Larven fressen sich durch das Holz und hinterlassen dabei die typischen „Holzwurm"-Gänge und -Löcher. Das gemeine Nagekäferweibchen legt seine Eier in Holzritzen, -spalten und -gänge.

Larve des Gemeinen Nagekäfers
© Das-Tierlexikon.de Larve des gemeinen Nagekäfers
Fortpflanzung & Entwicklung

Das Weibchen legt seine Eier in Holzritzen und -gänge. Bei günstigen Bedingungen dauert die Entwicklungszeit der Larve ein Jahr, bei ungünstigen bis zu acht Jahre. Der geschlechtsreife Käfer verlässt das Holz durch runde, ca. 1–2 Millimeter große Ausfluglöcher.

1
Eiablage: Weibchen legt Eier in Holzritzen, -spalten und -gänge
2
Larvenentwicklung: 1–8 Jahre im Holz, Fraß im Splintholz
3
Ausflug: Käfer verlässt Holz durch runde Löcher (1–2 mm)
© Umweltbundesamt / Sarefo / CC by-sa 3.0
Leistung 03 · Holzschädling

Brauner Splintholzkäfer (Lyctus brunneus)

2,5–8 mm
Käfergröße
0,9–1,7 mm
Ausflugloch
ab 7 %
Min. Holzfeuchte
Nur Laubholz
Befallsholz
Herkunft & Aussehen

Der Splintholzkäfer ist sehr schmal, 2,5 bis 8 Millimeter lang, rotbraun bis dunkelbraun. Dieser aus den tropischen Gebieten Südostasiens stammende Holzschädling wurde durch den weltweiten Holzhandel nach Europa eingeführt.

Befallsverhalten

Befallen wird das Holz von Eiche, Ahorn, Ulme, Esche, Nussbaum und Edelkastanie – unabhängig davon, ob es sich um Rohholz, Schnitt- oder Sperrholz oder Furnierparkett handelt. Nadelhölzer und Buche werden wegen ihrer geringen Stärkehaltigkeit nicht befallen.

Am häufigsten werden Möbel, Tür-, Fenster- und Bilderrahmen angegriffen, aber auch Leisten, Parkett und Vertäfelungen. Der Braune Splintholzkäfer verursacht größere Schäden als der Nagekäfer, weil er auch trockenes Holz über einen längeren Zeitraum schädigen kann.

Larve des Hausbockkäfers
© Fachwerk.de Ausfluglöcher des Splintholzkäfers (Ø 0,9–1,7 mm)
Fortpflanzung & Entwicklung

Das Weibchen legt ca. 30 bis 200 Eier in Rissen oder alten Fraßgängen ab. Die Larven können sich auch in trockenem Holz entwickeln (bereits ab einer Feuchte von mindestens 7 %).

1
Eiablage: 30–200 Eier in stärkereichen Laubholz
2
Larvenentwicklung: Fraß in Faserrichtung, ab 7 % Holzfeuchte
3
Ausflug: Kreisrunde Löcher Ø 0,9–1,7 mm
Haupteinsatzgebiet Bayern · Baden-Württemberg
Leistung 04 · Service

Besichtigung, Diagnose & Kosten

Kostenlos
Besichtigung
Verbindlich
Angebot per Post
Bayern & BaWü
Haupteinsatzgebiet
7 Faktoren
Kostenberechnung
Besichtigung

Die Besichtigung von Objekten ist kostenlos und für eine erfolgreiche Heißluftbehandlung unumgänglich. Vereinbaren Sie einfach und unkompliziert telefonisch oder per E-Mail einen Besichtigungstermin. Unser Haupteinsatzgebiet erstreckt sich von Bayern bis Baden-Württemberg.

Kostenfaktoren
1
An- und Abfahrt – Entfernung zum Objekt
2
Auf- und Abbau der Maschinen – leicht bis schwierig
3
Volumen des zu behandelnden Raumes
4
Balkenstärke
5
Dichtigkeit des Daches bzw. der Räume
6
Außentemperaturen – Jahreszeit
7
Heizöl für die Heißluftmaschinen

Nach erfolgter Besichtigung erhalten Sie ein verbindliches Angebot von uns per Post.

Dachboden, ausgeräumt und gefegt, mit freigelegten Fussbodenlagern
Leistung 05 · Vorbereitung & Nachbehandlung

Vorbereitung & Nachbehandlung

Ausräumen
Räume vorbereiten
Freilegen
Hölzer zugänglich
Borsalz 4%
Nachbehandlung
DIN 68800
Norm Teil 4
Vorbereitung des Dachstuhls

Die zur Behandlung vorgesehenen Räume müssen ausgeräumt und gekehrt sein. Alle hitzeempfindlichen Materialien wie elektrische und elektronische Bauteile, Antennenanlagen, Dunstabzugsrohre, Rollokästen, thermoplastische Kunststoffe und ähnliches müssen ausgebaut werden.

Die zu behandelnden Hölzer müssen vollständig freigelegt werden. Fenster werden von unserem Fachpersonal vor Ort ausgebaut und die Rahmen entsprechend isoliert.

Fussbodenlager

Die Fussbodenlager freizulegen kann sich gerade in älteren Häusern als sehr arbeitsintensiv herausstellen, da früher gerne Sand, Lehm oder Ähnliches als Isolierung in den Fehlboden gekippt wurde. Erfahrungsgemäß frisst der Hausbock jedoch gerne in den Fußbodenlagern – eine Freilegung ist deshalb unumgänglich.

Luftaustrittsöffnung im Dachraum
Luftaustrittsöffnung im Dachraum
Nachbehandlung

Laut DIN 68800 Teil 4 kann auf eine nachfolgende vorbeugende Schutzmaßnahme verzichtet werden, wenn außer Hausbock kein anderer Befall vorliegt und das Holz älter als 60 Jahre ist. Bei jüngeren Dachstühlen führen wir nach der Heißluftbehandlung eine vorbeugende Borsalzbehandlung durch.

1
Ausräumen & kehren: Räume vollständig leeren, hitzeempfindliche Bauteile ausbauen
2
Freilegen: Dielung, Fehlboden, Isolierungen und Verkleidungen entfernen
3
Heißluftbehandlung: 55 °C im Balkenkern, alle Schädlinge restlos abgetötet
4
Borsalzbehandlung (bei Bedarf): 4% Lösung, ein- bis zweimal eingesprüht
Leistung 06 · Verfahren

Heißluftverfahren

55 °C
Kerntemperatur
1 Stunde
Haltezeit
5–14 h
Behandlungsdauer
Chemiefrei
Verfahren
Das Verfahren

Das Heißluftverfahren ist eine der ökologisch und ökonomisch erfolgreichsten Bekämpfungsmethoden für Holzschädlinge. Es macht sich zunutze, dass das tierische Eiweiß der Holzschädlinge bei bereits 42 °C zu gerinnen beginnt. Bei 55 °C Kerntemperatur, die 1 Stunde gehalten wird, werden alle tierischen Holzschädlinge in jedem Stadium (Ei, Larve, Puppe, Käfer) sicher abgetötet.

Ablauf vor Ort

Der befallene Dachraum wird mittels leistungsfähiger, eigens entwickelter Heißluftmaschinen auf ca. 90–100 °C erhitzt. Die warme Luft wird über Rohre in den Dachstuhl geblasen. Größere Undichtigkeiten werden mit Planen oder Isoliermaterial verschlossen.

Die benötigte Zeit ist von der Außentemperatur, der Raumgröße, der Dachdeckung und der Balkenstärke abhängig – in der Regel zwischen 5 und 14 Stunden.

Heißluftmaschinen im Einsatz
Heißluftmaschinen im Einsatz
Dokumentation & Protokoll

Die Kerntemperaturen werden mit mehreren Thermometern gemessen. Bei der letzten Temperaturablesung kann der Hausbesitzer den Temperaturstand selbst kontrollieren und das Protokoll gegenzeichnen. Eine Ausfertigung mit Grundriss-Skizze verbleibt beim Hausbesitzer.

1
Aufbau: Heißluftmaschinen werden installiert, Undichtigkeiten verschlossen
2
Erhitzung: Dachraum wird auf 90–100 °C erhitzt, Balkenkern erreicht 55 °C
3
Haltephase: 55 °C werden 1 Stunde im Kern gehalten – alle Stadien abgetötet
4
Protokoll: Temperaturverlauf dokumentiert, Hausbesitzer zeichnet gegen

Vorteile des Heißluftverfahrens

Das Heißluftverfahren überzeugt in vier Dimensionen – für Bauherren, Umwelt und die Langlebigkeit Ihrer Holzkonstruktion.

Einfach. Direkt. Verlässlich.

1

Kontaktaufnahme

Rufen Sie an oder schreiben Sie uns. Wir besprechen Ihren Verdacht und vereinbaren einen kostenlosen Ortstermin.

2

Vor-Ort-Diagnose

Unser Fachmann begutachtet das Holz, identifiziert die Schädlingsart und den Befallsgrad – und berät Sie ehrlich.

3

Heißluftbehandlung

Das Holz wird auf 55 °C Kerntemperatur erhitzt – alle Larven und Käfer werden restlos abgetötet, ohne Chemie.

4

Erfolgskontrolle

Nach der Behandlung prüfen wir das Ergebnis und dokumentieren die erfolgreiche Sanierung für Ihre Unterlagen.

Kostenlose KI-Schadensanalyse

Beschreiben Sie Ihre Beobachtungen – unsere KI gibt Ihnen sofort eine fachkundige Ersteinschätzung.

KI aktiv
KI analysiert…
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Wir helfen sofort.

Fraßgeräusche, Ausfluglöcher oder Holzmehl entdeckt? Kontaktieren Sie uns – kostenlos und unverbindlich.

Inhaber
Frank Reißinger
Betriebssitz
Traubenstraße 4, 90584 Allersberg
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